Sadrija Gefahrstoffsanierung

Gefahrstoffe in Gebäuden

Schadstoffe erkennen, bewerten und sicher entfernen

Gefahrstoffsanierung in München

Wenn die Bausubstanz zur unsichtbaren Gefahr wird

Gefahrstoffe können sich hinter Wandverkleidungen, unter Bodenbelägen, in Klebstoffen, Dämmungen, Fugenmassen, Beschichtungen oder technischen Anlagen befinden. Kritisch kann es werden, sobald bei Renovierung, Modernisierung oder Rückbau gebohrt, geschliffen, gesägt, gestemmt oder demontiert wird.

Ein Verdacht ist noch kein Befund. Farbe, Geruch, Baujahr und Einbauort liefern Hinweise, ersetzen aber keine fachgerechte Untersuchung. Vor Beginn der Arbeiten sollte deshalb geklärt werden, welche Materialien tatsächlich bearbeitet werden und ob belastbare Analyseergebnisse vorliegen.

01

Asbest

Mögliche Fundstellen sind Dach- und Fassadenplatten, Bodenbeläge, Kleber, Putze, Spachtelmassen, Brandschutzplatten und technische Bauteile.

Zur Asbestsanierung
02

PAK

PAK können unter anderem in schwarzen Parkettklebern, Teerprodukten, Abdichtungen, Isolieranstrichen und älteren Bodenaufbauten vorkommen.

Zur PAK-Sanierung
03

KMF

Alte Glas- und Steinwolle kann beim Ausbau Faserstäube freisetzen. Häufige Einbauorte sind Dächer, Decken, Leichtbauwände und Rohrisolierungen.

Zur KMF-Sanierung
04

PCB

PCB finden sich besonders in älteren Fugendichtungsmassen, Beschichtungen, Klebstoffen, Kunststoffen und technischen Bauteilen.

Zur PCB-Sanierung
05

Schimmel

Schimmel kann tiefer in Wände, Böden, Dämmstoffe und Hohlräume reichen, als sichtbare Verfärbungen vermuten lassen.

Zur Schimmelbeseitigung

Klarheit vor dem Rückbau

Verdachtsmaterial nicht eigenständig bearbeiten

Schwarzer Kleber muss nicht automatisch PAK enthalten, und alte Dämmwolle lässt sich nicht allein am Aussehen zuverlässig einstufen. Auch asbesthaltige Putze, Spachtelmassen oder Fliesenkleber unterscheiden sich optisch oft nicht von unbelasteten Produkten.

  • Arbeiten im betroffenen Bereich zunächst stoppen
  • Vorhandene Bauunterlagen und Sanierungshistorie prüfen
  • Verdachtsmaterial fachgerecht untersuchen lassen
  • Sanierungsumfang auf Grundlage des Befunds planen
Fachkräfte in Schutzanzügen

Sachlich bewerten

Ernst nehmen – ohne unnötige Panik

Nicht jeder Schadstofffund bedeutet automatisch eine akute Gesundheitsgefahr. Entscheidend sind unter anderem Stoffart, Konzentration, Materialzustand, mögliche Exposition und die geplante Bearbeitung.

Eine belastbare Untersuchung schafft die Grundlage für angemessene Schutzmaßnahmen und verhindert sowohl Verharmlosung als auch überhastete Entscheidungen.

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